Licht und Schatten

 

Der Weg

 

Schön, dass Sie bei mir vorbeischauen. Seit vielen Jahren bin ich auf einem ganz bestimmten Weg. Ich nenne diesen Weg bei ganz unterschiedlichen Namen. Manchmal heißt er Glück oder Freude, dann wieder Neugier und Erfahrung. Ja, leider auch manchmal Trauer und Unruhe. Und dann nach einer Weile des Weges bekommt er den neuen Namen „Erkenntnis“.

 

Warum erzähle ich Ihnen das? Ich möchte zeigen, dass JEDER, wenn er es denn will, seinen Weg gehen -und wenn auch mit kleinen oder größeren Umwegen- den richtigen Weg finden kann.

 

Ich hatte mich streckenweise ziemlich verlaufen. Man hatte mir während meiner Kindertage nicht gezeigt, den Kompass richtig zu lesen. Ich musste es selbst erlernen und bin so durch einige steinige und ausgetrocknete Schluchten gelaufen.  Manchmal habe ich an falschen Orten und bei Personen, die mir nicht gut taten, Pausen gemacht. Aber ich habe Erfahrungen gesammelt und daraus gelernt. Begleitet wurde ich immer von dem Gefühl, etwas Schönes zu schaffen und zu präsentieren. Ich habe die Gabe, meine Gedanken und Empfindungen auszudrücken und zu zeigen. Meine Hände setzen es um. Licht und Schatten, Farben und Formen sind meine besten Freunde. So habe ich das Glück auch an nicht so guten Tagen, Freude zu empfinden, wenn wieder etwas aus meinen Gedanken entstanden ist. Ich möchte Ihnen hier davon erzählen. Sie haben Lust mich zu begleiten, dann lade ich Sie jetzt ganz herzlich ein.

 

 

 

Der Wald

 

Es gibt ein Problem? Das kennen Sie sicher auch. Ich gehe dann in den Wald, um dieses Problem zu lösen. Schon als Kind war er mein zu Hause. Ich bin dort aufgewachsen und fühlte mich bei den Bäumen immer sehr geborgen. Der Wald hilft mir, mit mir zu reden. Er fordert mich auf, meine Gedanken zu analysieren, hin zuhören, zu spüren, Entscheidungen zu treffen. Der Wind in den Blättern, die Sonne in den Baumkronen und das Rascheln auf dem Waldboden bringen mich in eine andere, in eine magische Welt. Ich schau auf die Feenlichter, ich horche, ob ich die Waldgeister und Elfen höre. Wenn ich sie auch nicht direkt sehe, so kann ich sie doch wahrnehmen, denn sie begleiten mich und passen auf mich auf. Hier finde ich Ruhe und ich fühle mich frei, meine Seele wird leicht, ich kann atmen und angstfrei über meine ungelösten Probleme nachdenken und eine Antwort finden. Da ich meine Kamera eigentlich immer bei mir habe, entstehen dort immer wieder wunderbare Aufnahmen von ebenso wunderbaren Augenblicken. Wenn ich diese Fotos anschaue, dann kann ich mich immer wieder gerne an diese Augenblicke erinnern. 

 

Die Fotos bringen mir dann diese Ruhe, die auch entstanden war, als sie von mir gemacht wurden. Das ist ein gutes Gefühl, denn ich hatte dann immer zweierlei Dinge geschafft. Eine Lösung für meine Problem gefunden und schöne Fotos waren entstanden. Für mich und auch für andere Menschen.

 

 

Dieses Gesicht strahlt Ruhe und Freude aus.

 

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